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Crêpes Teig für den Crêpe-Maker

Auf einem elektrischen Crêpe-Maker wird der Teig nicht geschwenkt, sondern mit einem Verteiler gezogen. Ein Teig, der in der Pfanne gut funktioniert, ist dafür meist zu dick und reißt unter dem Verteiler. Dieses Rezept ist auf die Platte abgestimmt.

14 Crêpes (Ø 30–33 cm)Ergebnis
10 MinutenVorbereitung
45 MinutenRuhezeit
25 MinutenBacken
einfachAufwand

Zubereitung

  1. Teig dünner ansetzen als für die Pfanne

    Mehl, Salz und Zucker werden gemischt, Eier und ein Drittel der Milch zu einem glatten dicken Teig verrührt. Danach kommen die restliche Milch und das Wasser dazu. Insgesamt stehen 600 ml Flüssigkeit auf 250 g Mehl, also mehr als im Pfannenrezept.

  2. Ruhen und noch einmal prüfen

    Nach 45 Minuten Ruhezeit wird der Teig durchgerührt. Er soll fast wie Vollmilch vom Löffel laufen. Ist er dicker, werden zwei bis drei Esslöffel Wasser eingerührt, sonst schiebt der Verteiler den Teig nur vor sich her.

  3. Platte auf Betriebstemperatur bringen

    Der Crêpe-Maker wird vollständig vorgeheizt, bis die Kontrollleuchte den erreichten Sollwert anzeigt. Eine mittlere bis hohe Stufe ist richtig. Auf einer zu kalten Platte trocknet der Teig, bevor er sich verteilt.

  4. Teig auftragen und verteilen

    Eine Kelle Teig kommt in die Mitte der Platte. Der Verteiler wird flach aufgesetzt und in einer zügigen Spiralbewegung von innen nach außen geführt, ohne Druck. Der Teig soll gezogen, nicht geschoben werden.

  5. Backen und wenden

    Nach etwa 60 Sekunden ist die Unterseite gefleckt und der Rand löst sich. Mit einer flachen Palette wird die Crêpe gewendet und weitere 20 bis 30 Sekunden gebacken. Danach wird sie gestapelt und abgedeckt.

Tipps aus der Praxis

  • Der Verteiler wird vor dem ersten Einsatz kurz in Wasser getaucht und abgetropft, dann klebt der Teig nicht daran fest.
  • Fett kommt nur ganz dünn und nur vor der ersten Crêpe auf die Platte, am besten mit Küchenpapier oder einem Silikonpinsel.
  • Die Teigmenge pro Crêpe wird mit einer Kelle festgelegt, etwa 70 ml bei 33 cm Plattendurchmesser. Freihändiges Dosieren führt zu ungleich dicken Crêpes.
  • Zwischen zwei Crêpes braucht die Platte kurz Zeit, um die Temperatur zurückzugewinnen; etwa 20 Sekunden Pause verbessern das Ergebnis merklich.
  • Herzhafter Teig ohne Zucker verträgt die höhere Plattentemperatur besser als gesüßter Teig, der schnell dunkel wird.

Auf dem Crêpe-Maker oder in der Pfanne?

Dieses Rezept ist auf den Crêpe-Maker mit Teigverteiler ausgelegt. In der Pfanne funktioniert es ebenfalls, dort ergibt es besonders dünne Crêpes, die vorsichtig gewendet werden müssen.

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Wenn etwas schiefgeht

Der Teig reißt unter dem Verteiler

Der Teig ist zu dick oder es wurde mit Druck geschoben. Die Konsistenz wird mit etwas Wasser korrigiert und der Verteiler nur mit dem Eigengewicht geführt. Auch eine zu heiße Platte lässt den Teig zu früh anstocken.

Die erste Crêpe misslingt

Das ist normal und liegt an der noch ungleichmäßigen Fettschicht und der noch nicht eingeschwungenen Plattentemperatur. Die erste Crêpe gilt als Testlauf für Hitze und Teigmenge und wird eingerechnet.

Die Crêpe ist in der Mitte dick und am Rand dünn

Der Verteiler wurde zu langsam oder nur einmal kurz geführt. Die Spiralbewegung muss innerhalb von zwei bis drei Sekunden bis zum Rand laufen, bevor der Teig anzieht.

Häufige Fragen

Warum muss der Teig für den Crêpe-Maker dünner sein?

Der Verteiler zieht den Teig über eine heiße Platte, die ihn sofort anstocken lässt. Ein dicker Teig setzt dem Werkzeug Widerstand entgegen und reißt auf. Etwa 600 ml Flüssigkeit auf 250 g Mehl sind ein guter Ausgangswert.

Welche Stufe ist am Crêpe-Maker richtig?

Für neutralen Teig die mittlere bis hohe Stufe, für gesüßten Teig eine Stufe darunter. Richtwert ist eine Backzeit von etwa 60 Sekunden pro Seite.

Kann derselbe Teig für Pfanne und Crêpe-Maker verwendet werden?

Grundsätzlich ja, praktisch wird er für den Crêpe-Maker mit 50 bis 100 ml zusätzlicher Flüssigkeit verdünnt. Umgekehrt lässt sich Crêpe-Maker-Teig in der Pfanne verwenden, wenn zügig geschwenkt wird.

Muss die Platte zwischen den Crêpes neu eingefettet werden?

In der Regel nicht. Erst wenn die Crêpe beim Wenden haftet, wird wieder hauchdünn gefettet.

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