Meine Testmethodik
Ein Vergleich ist nur so viel wert wie die Bedingungen, unter denen er entsteht. Ich halte deshalb alles konstant, was nicht das Gerät selbst ist — und lege offen, wie ich zu meinen Zahlen komme.
Alle Geräte werden selbst gekauft
Ich nehme keine Testmuster von Herstellern an. Jedes Gerät auf dieser Seite ist im normalen Handel gekauft und bezahlt worden — mit derselben Verpackung, demselben Zubehör und derselben Anleitung, die jeder andere Käufer auch bekommt.
Das ist teurer und langsamer, hat aber zwei Vorteile: Ich bekomme Serienware statt vorsortierter Vorführgeräte, und ich bin niemandem verpflichtet.
Ein Teig für alle Geräte
In jedem Test kommt derselbe Teig nach meinem Grundrezept zum Einsatz, in derselben Menge, mit derselben Ruhezeit. Ich justiere das Rezept nicht pro Gerät nach — sonst würde der Test das Rezept messen und nicht die Maschine.
Die Teigmenge pro Crêpe wird gewogen, nicht geschätzt, und richtet sich nach dem Plattendurchmesser.
Was ich messe
Aufheizzeit bis zur Betriebstemperatur mit der Stoppuhr. Plattentemperatur mit einem Infrarot-Thermometer an fünf Punkten: Mitte und vier Positionen am Rand — daraus ergibt sich, wie gleichmäßig die Platte heizt.
Temperatureinbruch beim Aufgießen des kalten Teigs, gemessen direkt nach dem Verteilen. Und die Zeit, die das Gerät braucht, um sich davon zu erholen.
Zehn Crêpes hintereinander
Der erste Crêpe gelingt auf fast jedem Gerät. Interessant wird es ab dem fünften, wenn die Platte im Dauerbetrieb arbeiten muss. Ich backe deshalb immer zehn Crêpes in Folge und fotografiere den ersten, den fünften und den zehnten.
Genau in dieser Phase trennen sich Geräte mit ausreichender Leistungsreserve von denen, die nur beim ersten Versuch überzeugen.
Was ich fotografiere
Auspacken und Lieferumfang. Das Gerät auf der Arbeitsplatte, damit die Größe im Verhältnis erkennbar wird. Den Teig beim Verteilen. Die Unterseite des fertigen Crêpes, weil man dort das Bräunungsmuster und damit die Temperaturverteilung sieht.
Alle Bilder entstehen in meiner Küche, mit derselben Kameraposition und demselben Licht. Ich verwende keine Herstellerfotos in Testberichten.
Was ich nicht tue
Ich bewerte kein Gerät, das ich nicht in der Hand hatte. Bis ein Test gelaufen ist, steht auf der jeweiligen Geräteseite sichtbar, dass die Angaben Herstellerangaben sind — und keine Messwerte von mir.
Ich vergebe auch keine Punktzahlen mit Nachkommastelle, die eine Genauigkeit suggerieren, die eine Küchenmessung nicht hat. Stattdessen beschreibe ich, was passiert ist, und zeigen es im Bild.
Häufige Fragen
Verdient ihr an den Empfehlungen?
Ja. Ich bin Amazon-Partnerin und erhalte eine Provision, wenn über einen Link auf dieser Seite gekauft wird. Der Preis ändert sich dadurch nicht. Die Provision hängt nicht davon ab, welches Gerät empfohlen wird — es gibt für mich keinen finanziellen Grund, ein bestimmtes Modell nach vorne zu schreiben.
Nehmt ihr Geräte von Herstellern an?
Nein. Alle Geräte werden selbst gekauft.
Warum stehen Geräte auf der Seite, die noch nicht getestet sind?
Weil ich das Testfeld offen zeige. Jedes Gerät trägt seinen Status: vorgesehen, bestellt oder getestet. So ist jederzeit erkennbar, worauf eine Aussage beruht.